Biography
Martin Berner took his studies at the academies of music in Hamburg (Prof. W. Löser) and Mannheim (Prof. Rudolf Piernay). The young Baritone, who received his first musical education in early years in a boys-choir, Neuer Knabenchor Hamburg, earned an award at the Bundeswettbewerb Gesang/ Federal competition for singing in Berlin, and another at the Internationaler Bachwettbewerb Leipzig / International Bach-competition Leipzig. He received scholarships from the Richard-Wagner-Verband, the International Bach-Academy Stuttgart and the Steans Institute for Young Artists in Chicago.
After his first engagement at the Stadttheater Aachen he accepted a change to the Stadtheater Nürnberg. There he made his debuts i. a. as Don Giovanni, Guglielmo, Guillaume Tell and Kurwenal. Conte Almaviva, Papageno, Marcello, Belcore, Valentin, Ford Albert and Onegin also belong to his large repertoire.
In 2012/2013 he was guest at the Staatstheater Hannover as Ford (Falstaff). Further invitations led him to the Hamburgische Staatsoper, the Opera in Cologne, and to Bremen, Bielefeld, Kassel and Basel. At the Bienale 2010 in Munich he sang the name part in the opera „Maldoror“ by Philipp Maintz. He also appeared in the Schleswig-Holstein Musikfestival.
In opera as well in concerto he worked with Ingo Metzmacher, Kirill Pertrenko, Stefan Soltesz and Hellmut Rilling. His great passion - beside opera - is Lied and Oratorio. Concerts have led him through Germany and to foreign countries. He received the "Schubertpreis der Deutschen Schubert Gesellschaft“ and he is recorded on CD with the Brahms- Requiem and Missa Solemnis by Beethoven, conducted by Marcus Bosch.
Erste feste Engagements führten ihn an das Theater Aachen und das Staatstheater Nürnberg. Seither gastierte er an namhaften Bühnen wie der Hamburgischen Staatsoper, den Opernhäusern von Hannover, Köln, Basel, am Münchner Gärtnerplatztheater sowie am Mainfranken Theater Würzburg.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Opernbühne liegt im italienischen Fach, insbesondere im Verdi-Repertoire, wo er Partien wie Germont (La traviata), Amonasro (Aida), Ford (Falstaff), Alfio (Cavalleria rusticana) und Tonio (Der Bajazzo / Pagliacci) übernahm. Für 2027 steht zudem sein Rollendebüt als Don Carlo di Vargas in einer Neuproduktion von Verdis La forza del destino an. Darüber hinaus umfasst seine Rollengestaltung im dramatischen Fach Partien wie den Stierkämpfer Escamillo (Carmen) und die vier Bösewichte in Hoffmanns Erzählungen. Wichtige Akzente setzt er zudem im deutschen und zeitgenössischen Repertoire: So gestaltete er am Staatstheater Nürnberg die Partie des Kurwenal (Tristan und Isolde) und feierte in Würzburg großen Erfolg in der Titelrolle bei der vielbeachteten Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper Karl und Anna.
Auf den großen Konzertbühnen ist er mit einem weitreichenden Repertoire präsent. Neben den großen oratorischen Werken und Passionen Johann Sebastian Bachs und Mendelssohns Elias reicht sein Schaffen von Beethovens 9. Sinfonie und dem Verdi-Requiem bis hin zu der anspruchsvollen Bariton-Partie in Orffs Carmina Burana. Seine Auftritte führten ihn unter anderem in die Hamburger Elbphilharmonie, die Kölner Philharmonie, die Stuttgarter Liederhalle, den Münchner Gasteig, den Mannheimer Rosengarten sowie an internationale Konzertsäle wie das KKL Luzern und die Pariser Philharmonie.
Im Konzertbereich arbeitete er mit Orchestern wie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Bochumer Symphonikern oder den Bamberger Symphonikern zusammen. Darüber hinaus musizierte Martin Berner mit Dirigenten wie Marcus Bosch, Hans-Christoph Rademann, Pietari Inkinen und Michael Francis.
Diverse CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Mit dem Symphonieorchester Aachen unter der Leitung von Marcus Bosch erschienen Aufnahmen von Brahms’ Ein deutsches Requiem, der Missa solemnis, der Krönungsmesse sowie von Franz Liszts Christus. Zudem wurde eine Einspielung von Franz Schuberts Liedzyklus Die schöne Müllerin veröffentlicht, die er mit seinem langjährigen Klavierbegleiter Jürgen Plich aufgenommen hat.
Martin Berner ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, des Steans Institute for Young Artists (Ravinia Festival Chicago) und der Internationalen Bachakademie Stuttgart sowie Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und der Deutschen Schubert-Gesellschaft.
"Martin Berners tragfähiger, angenehm timbrierter Bariton passte gut zur Rolle des Narren, der hier stets den Eindruck erweckte, alle Fäden in der Hand zu haben."